Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs

Ausbau/Elektrifizierung der AKN-Strecke A1/S21 – Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren

Die CDU Ellerau fordert den Vorhabenträger auf, im Zuge der geplanten Elektrifizierung und des zweigleisigen Ausbaus der AKN-Strecke A1 /S 21 eine Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs AKN / L76 am Ortseingang von Ellerau vorzusehen. Der neue ermittelte Nutzen-Kosten Faktor hat ergeben das Millionen Euro mit dem eingleisigen Ausbau zwischen Ellerau und Tanneneck eingespart werden. Diese frei werden Finanzmittel können für diese Maßnahme als gesondertes Teilprojekt nach Eisenbahn-Kreuzungsgesetz unter Inanspruchnahme von GVFG-Fördermitteln erfolgen.

Infolge der bereits jetzt bestehenden Schrankenschließzeiten von bis zu fünf Minuten je Kreuzungsvorgang ergeben sich Rückstaulängen auf der L 76 von bis zu 900 m und auf der L234 von bis 550 m. Diese Situation ist für den Individualverkehr nicht mehr hinnehmbar, auch für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehrfahrzeuge und Krankentransporte ergibt teilweise Wartezeiten von bis zu 10 Minuten, die im Einzelfall lebensbedrohlich sein können. Es entsteht bereits jetzt tagtäglich ein hoher volkswirtschaftlicher Schaden durch die Rückstaueffekte auf der Bahnstr. L 76 und L 234. Wir befürchten durch die Beibehaltung des höhengleichen Bahnüberganges mit den negativen Auswirkungen erhebliche Nachteile auf die Verkehrsabläufe Berliner Damm /Bahnstr. durch ständigen Rückstau bis zur Ortsmitte.  Die Individualverkehre werden zukünftig weiter anwachsen auch durch die ständigen Umleitungen nach Verkehrsunfällen und Sperrungen auf der A 7 verschärft die Verkehrssituation weiter. So dass eine Beseitigung des höhengleichen Bahnüberganges unumgänglich wird.

Peter Groth Fraktionsvorsitzender

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